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1937
Erste Fotos des Juvaquatre.
Der Kühlergrill weist senkrechte Öffnungen auf, die Luftschlitze an der Haube jedoch vertikale. Eine hintere Stoßstange ist nicht montiert.
12 Stück werden gebaut (AEB1), von denen aber keiner verkauft wird.
1938
Vorgestellt wird nur eine Karosserieform : ein zweitüriger Coach (AEB2). Während die Vorserie noch vertikale Streben im Kühlergrill hatte, so sind sie bei der Serie horizontal. Der Kofferraum läßt sich nicht von außen öffnen, die Bremsen werden mechanisch per Kabelzug betätigt. Der 6CV Motor (Typ 488) hat seitliche Ventile.
1.Modell : Luxe : Reserverad im Kofferraum, Radkappen bemalt, keine Stoßstange hinten, ein Scheibenwischer, Farbe blau oder schwarz, schwarzes Blech-Amaturenbrett ohne Kilometerzähler und Amperemeter, ovales Handschuhfach und ohne Winker.
2.Modell : Grand Luxe : ein Reserverad mit Radkappe im Kofferraum, Chromschmuck, Stoßstange hinten mit kleiner Plakette "Juvaquatre", Winker (eingebaut über den Frischluftklappen neben der Tür), 2 Scheibenwischer, 2 Sonnenblenden, Innenlicht, Amaturenbrett
1939
September 1938 : Stangen im Kühlergrill aus Chrom, Nummernschild hinten links, serienmäßig hintere Stoßtange und eine Erhöhung der Leistung des Motors um 5%.
Dezember 1938 : Verkauf der ersten offenen Version (von SAPRAR) in drei Varianten auf Basis des Coach : teilweise offen, als Vollcabrio und mit Faltdach, welches auch während der Fahrt geöffnet werden kann ("tous temps").
Januar 1939 : Der Coach ist von nun an mit Drehfenstern ausgestattet. Die Version Luxe, die im September 1938 verschwand, erscheint wieder, aber nur in der Farbe schwarz.
Die Winker sind ein wenig heller.
Mai 1939 : Presentation des Coupés "tres Grand Luxe" mit von außen zu öffenen Kofferraum, in dem das Reserverad lag.Das Amaturenbrett hatte ein rechteckiges Handschuhfach, Knöpfe und Lenkrad in elfenbein, drei Wagenfarben (blau, mexico rot, romanze grau), Kühlergrill in elfenbein, rot oder grün.
Alle Juvaquatre-Modelle bekommen von nun an ein rechteckiges Handschuhfach.
Verkauft werden die Berline Grand Luxe (Typ AEB3) mit 4 Türen, der Coach Luxe und Grand Luxe und der Lieferwagen 250kg (Typ AHG1).
1939 laufen die Modelle Luxe und Grand Luxe aus.
1940-1944
September 1939 : Die Berline (4-Türen) bekommt hydraulische Bremsen von Lookhead.
Es gibt zwei Karosserietypen : die 2-türige (BFK1) und die 4-türige (BFK2). Zudem wird die Version Très Grand Luxe (BFK3) fertiggestellt (auch bekannt als Juvastella 40), von der 2 Coach und 2 Coupès produziert werden.
Der Lieferwagen 250kg (AHG1) bekommt zum Anfang 1940.
Dezember 1940 : Es wird eine Version Économiques hergestellt (BFKE) mit einem 48Volt Elektromotor und einer Lieferwagenversion (AHGG1) mit Gasbetrieb.
1942 kommt die Produktion praktisch zum erliegen.
1945
Es nur werden 5 Juvaquatre produziert, da die Fertigung nur sehr schleppend wieder anläuft.
1946
Januar : Der Typ BFK4, das Coupé (13 Stück) und das Cabrio (21 Stück) werden auf der Basis der Berline als Exportmodell gebaut. Der Kofferraum läßt sich nun von außen öffnen, rahmenlose Scheiben hinten, hydrauliche Bremsen, verchromte Stoßstangen, Lichtschalter am Lenkrad, elektrische Scheibenwischer, Winker in der B-Säule, Kühlergrill und Felgen in creme lackiert, Wagenfarbe schwarz oder mineral blau.
Alle Modelle bekommen hydraulische Stoßdämpfer, einen von 22 auf 38 Liter vergrößerten Benzintank und ein Reserverad im Kofferraum. Das Erscheinungebild des Lieferwagens wird überarbeitet (AGH2), so hat er hinten immer noch keine Stoßstange, jedoch ist die Heckklappe ohne Fenster und wird auf der rechten Seite geöffnet. Er ist erhältlich in den Farben schwarz oder grau-blau.
1947-1948
Ab dem Januar 1947 wird das Lenktad des 4CV eingebaut.
Die Produktion der Berline wird im Juli 1948 eingestellt.
1949-1950
Der Lieferwagen wird trotz der Einstellung der Limousinen weitergebaut. Die Zuladung wird auf 300kg erhöht.
1951
Der Lieferwagen ist in zwei Versionen lieferbar : Normale (2 Stoßstangen hinten) und Service. Die Version Service hatte keine Radkappen, keine Winker und keine Luftklappen. Die Stoßstange vorne ist lackiert und das Amaturenbrett enthält keinen Tages-Kilometerzähler und keine Ölwarnleuchte und nur einen Sitz vorne.
Die Version R1080 ensteht aus dem Lieferwagen, durch Einbau von seitlichen Scheiben und einer klappbaren Rückbank. Zudem werden die Blinker des 4CV , zwei Stoßstangen hinten, eine Chrom-Stoßstange (mit Schild) vorne und durchbrochne Felgen montiert. Die Hecktür öffnet von links nach rechts. Es wird der Wagen in zwei Farben angeboten : grau, grau-blau.
1954
Der Typ Break (Typ 2100) und der Lieferwagen erhalten den Motor des 4CV. Die Felgen sind massiv und die Reifen haben einen kleineren Duchmesser. Das Amaturenbrett erhält die Konsole des 4CV und der herausziehbare Anlasserschalter ist neben der Konsole am Amaturenbrett. Die Motorhaube ziert ein rhombenförmiges Renaulschild. Die Hinterachse wird verstärkt und die hinteren Fenster lassen sich versenken.
1955
November 1954 : Die hintere Tür ist vollständig aus Metall und nicht mehr mit Holzgerüst. Positionsleuchten und Blinker der Firma Hussex (ebenso 4CV).
1956
Die Dauphinoise (R2101 , Break Juvaquatre) und die Fourgonette werden mit dem Motor der Dauphine ausgestattet aber mit nur 26 statt 30PS.
Die Hecktür öffnet nach links, sie ist befenstert, ein Kompromis zur Version Service. In der Mitte des Kühlergrills wird eine Renault-Plakette befestigt, das Amaturenbrett und die Sitze sind grau, Kontakt und Zündung erfolgt mit einem Schalter und Holzverkleidung im Kofferraum der Dauphinoise.
1958-1960
Die Scheinwerfer werden verkleinert. Die Scheibenwischerbewegungen werden modifiziert.
Das letzte Modell wurde am 10.3.1960 gebaut.